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Fragen zum Digitalsystem

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Allgemeines


Was ist der Unterschied zwischen analog und digital?

Traditionell wird eine Modellbahn analog gesteuert. Durch einen Fahrregler oder Trafo kann die Fahrspannung erhöht oder gesenkt werden, die Lok fährt langsamer oder schneller.

Stehen mehrere Loks auf einem Gleis, werden alle gleichzeitig beschleunigt oder bleiben stehen. Sie sind also nicht einzeln steuerbar.

Anders ist es bei einer digitalen Steuerung. Hier können mehrere Züge auf einem Stromkreis unabhängig voneinander gesteuert werden. Ob und wie sich eine Lok bewegen soll, erfährt sie mittels "digitaler" Informationsübertragung.

Schnittstellenbelegung PluX22

Wenn Sie vor haben einen Fremddecoder einzusetzen und möchten wissen, wie die Schnittstelle Ihres Lokmodells belegt ist, so finden Sie eine Übersicht dazu unter PluX22 Schnittstellenbelegung.xls

Was ist der Unterschied zwischen RailCom® und RailComPlus®?

RailCom:
RailCom ermöglicht eine bidirektionale Kommunikation zwischen den Lokdecodern und RailCom Detektoren. Mit geeigneten Systemen können von der Zentrale übertragende Befehle vom Lokdecoder quittiert werden, was eine sicherere Signalübertragung sowie eine bessere Nutzung der vorhandenen Bandbreite ermöglicht.
RailCom dient hauptsächlich dazu, bei PC-gesteuerten Anlagen eine bessere Ortung und Zustandsbeschreibung der Lok zu ermöglichen, was einen vollautomatischen Ablauf ermöglicht.

Hier einige Features:

-automatische Anmeldung der Lok bei einer PC-Steuerungssoftware (incl. Übertragung der Lokadresse und des Loknamens)
-Meldung der Ist-Geschwindigkeit und Fahrtrichtung an die Zentrale (bessere Ortung)
-Simulation von Betriebs-Verbrauchsmitteln möglich, zusätzlich Rückmeldung von Fahrzuständen und möglichen Fehlermeldungen -> für realistischen, vollautomatischen Betrieb
-bessere / genauere Rückmeldung im System: Statt einfach nur zu melden "Gleisabschnitt ist mit Lok besetzt" wird nun gemeldet "In diesem Abschnitt fährt gerade die Lok mit der Adresse 3, Fahrstufe 15, Richtung vorwärts" (eventuell noch mit den Zusatzoptionen wie: "Füllwasserstand niedrig", "Kohle fast verbraucht", "Tank leer" usw.)
 
Decoder, die nur die Funktion "RailCom" besitzen, melden sich im PIKO SmartControl System nicht automatisch an.
Die per RailCom übertragenen Daten werden lediglich an die PC-Steuersoftware weitergereicht.
 
RailComPlus:
Mit Hilfe von RailComPlus wird nun auch die vollautomatische Anmeldung bei einer Digitalzentrale ermöglicht, nicht nur bei einer PC-Steuersoftware.
Während der vollautomatischen Anmeldung werden nicht nur die Lokadresse und deren Namen übertragen, sondern zusätzlich noch die vorhandenen Funktionen, deren Piktogramme (angezeigte Funktionssymbole), die Art der Funktion (Dauer- oder Momentfunktion) sowie die im Decoder abgelegten CV-Werte.
Mit Hilfe von RailComPlus ist es nun möglich, unsere "Plug  & Play"-Philosophie noch weiter auszubauen.
Stecken Sie einfach einen RailComPlus-fähigen Decoder in Ihre PIKO Lokomotive, stellen Sie diese auf eine Anlage mit entsprechender Zentrale und Sie können sofort losspielen!
Die bisher etwas umständlicher Methode, Loks manuell im System anlegen zu müssen, entfällt komplett.

Das neue PIKO SmartControl System unterstützt die RailComPlus Funktionalität natürlich vollständig.

* RailCom ist ein eingetragenes Warenzeichen von LENZ, RailComPlus ist ein eingetragenes Warenzeichen von ESU

Wie kann ich die Fahreigenschaften meiner Lok verbessern? Hinweise bzw. allgemeine Tipps zur Decodereinstellung / Tutorial: Optimierung der Fahreigenschaften im Digitalbetrieb

Grundsätzlich sollte es möglich sein, jede Lok zu einer sehr geschmeidigen Langsamfahrt und zu guten Fahreigenschaften zu optimieren. Das ist natürlich von sehr vielen Faktoren abhängig. Im Folgenden möchten wir Ihnen ein paar hilfreiche Hinweise geben. Bei besonders schwierigen Fällen hilft Ihnen auch gerne unsere technische Hotline weiter.

Grundlegendes zum Digitalbetrieb einer Lokomotive:

1.)    Absolute Grundvorraussetzung für einen einwandfreien Digitalbetrieb sind natürlich saubere Gleise, saubere Radsätze und eine entsprechend gute Kontaktaufnahme. Jede noch so kleine Spannungsunterbrechung wird dann beim Fahren sichtbar, falls keine weiteren Hilfsmittel, wie beispielsweise Pufferkondensatoren verbaut sind.

2.)    Motor, Getriebe und Zahnräder müssen zumindest in so einem guten Zustand sein, dass bspw. bei einem analogen Test (mit Brückenstecker) keine Probleme mit Fahreigenschaften zu erkennen sind. Würde beispielsweise bei einem analogen Test die Lok bereits auffällig ruckeln oder stottern, so wäre dies auf die Mechanik zurück zu führen. Auch eine hohe Anfahrspannung ist nachteilig. Ein Decoder kann derartige Probleme natürlich nur teilweise ausgleichen.

3.)    Die Lok, der verwendete Decoder und die Digitalzentrale müssen untereinander kompatibel sein und miteinander kommunizieren können. Wird beispielsweise bei der Umrüstung einer Modellbahnanlage von Analog auf Digital vergessen die Entstörkondensatoren am Gleis zu entfernen wird das Digitalsignal "verstümmelt". Befehle und Informationen die zwischen Lokdecoder und Zentrale ausgetauscht werden, können dadurch fehlerhaft sein.

4.)    Die Datenformate oder auch Protokolle wie bspw. DCC oder Motorola-Märklin (MM) müssen bei Lokdecoder und Zentrale übereinstimmen.

Sie haben all das sichergestellt, die Lok fährt aber immer noch nicht zufriedenstellend.
Was könnten weitere Ursachen sein?

1.)    Einstellungen der CV3 und CV4, welche die Anfahr- und Bremsverzögerung kontrollieren
Da es sich hierbei um eine zeitabhängige und stufenweise Erhöhung bzw. Reduzierung der Geschwindigkeit handelt, kann der optische Eindruck entstehen, dass die Lok beim Beschleunigen oder Abbremsen ruckelt / stottert / ungleichmäßig fährt. Kleine Veränderungen der Werte in CV3 und CV4 können dieses Problem beseitigen bzw. den optischen Eindruck verbessern.

2.)    Die Motorkennwerte passen nicht bzw. der Decoder regelt den Motor nicht richtig
Im Folgenden finden Sie Hinweise, wie Sie die Motorkennwerte optimieren können.
WICHTIGER HINWEIS: Bevor Sie irgendetwas umprogrammieren oder verändern, müssen Sie in Erfahrung bringen, welcher Wert als Standard gesetzt ist.

Im einfachsten Fall erfahren Sie dies mit Hilfe der Bedienungsanleitung.

Sollten Sie diese nicht parat haben, sollten die CV-Werte zuerst ausgelesen werden, um den aktuellen Ist-Wert in Erfahrung zu bringen. Erst danach sollten Veränderungen vorgenommen werden. So wird es möglich, den Decoder in seinen vorherigen Zustand zurück zu versetzen, falls es Probleme gibt. Ein komplettes Reset ist natürlich auch jederzeit möglich.

Optimierung der Einstellungen von Standarddecodern (56121, 56122, 56123) - AC Loks (werksseitig) oder nachgerüstet (Decodertypen der Firma Uhlenbrock):

Da Standarddecoder verwendet werden kann es natürlich vorkommen, dass nicht jeder mit den erzielten Fahreigenschaften zufrieden ist.

Wir empfehlen, die Lokomotiven immer nach folgendem Schema zu optimieren, unabhängig vom verwendeten Decodertyp:

Schritt 1: CV2 solange vergrößern, bis die Lok sich bei Fahrstufe 1 in Bewegung setzt
Schritt 2: über die Motorregelungs-CVs versuchen, die Lok ruckelfrei fahren zu lassen
Schritt 3: wenn 1+2 ok sind, die Höchstgeschwindigkeit einstellen (CV5)

Einstellungstipps nach Decodertyp:

Je nach Hersteller und Decodertyp werden die Einstellungen auf unterschiedliche Weise vorgenommen.

#56121 (Ausführung mit SUSI-Soundanschluss und 8 poliger Schnittstelle):

Schritt 1: Wert der CV2 erhöhen bis die Lok sich bei Fahrstufe 1 bewegt

Schritt 2: Folgende Werte sollten zuerst versucht werden:
CV53 =20; CV55=1 - jetzt kurz testen
Sollte die Lok jetzt im mittleren Geschwindigkeitsbereich noch etwas ruckeln oder ungleichmäßig fahren, empfiehlt es sich die CV58 auf 10 oder 8 zu verkleinern.

Schritt 3: Stellen Sie die Höchstgeschwindigkeit mit Hilfe von CV5 auf den gewünschten Wert ein.
Bei Uhlenbrock-Decodern sollte dann auch die CV6 für die "mittlere Geschwindigkeit" angepasst werden. Hier empfiehlt sich pauschal ein Wert, der ca. die Hälfte der CV5 ist.

#56122 (Ausführung ohne SUSI-Soundanschluss):

Schritt 1: Wert der CV2 erhöhen bis die Lok sich bei Fahrstufe 1 bewegt

Schritt 2: Wert der CV53 stufenweise solange verkleinern, bis die Lok gleichmäßig fährt. Ist das nicht optimal kann zusätzlich CV58 verkleinert werden.

Schritt 3: Stellen Sie die Höchstgeschwindigkeit mit Hilfe von CV5 auf den gewünschten Wert ein und passen Sie danach CV6 an. (CV6 ca. 50% von CV5)

#46121 PluX16:

Dieser Decoder arbeitet in der gleichen Weise wie 56122 und kann entsprechend eingestellt werden.

#56123 PluX22:

Dieser Decoder arbeitet in der gleichen Weise wie 56121 und kann entsprechend eingestellt werden.
Zusätzlich bietet er bereits Voreinstellungen für die Motoreinstellung.
Diese Voreinstellung kann über CV52 ausgewählt werden. Achtung: Wenn CV52 ungleich null gesetzt wurde, werden Werte der CV53 bis 58 nicht beachtet, sondern aus dem Speicher bezogen.
Wenn Sie CV53 bis 58 ändern möchten, muss CV52 auf 0 gesetzt sein.

Optimierung der Einstellungen von Sounddecodern mit PluX-Schnittstelle (Decodertypen der Firma ESU):

Sollte ein Sounddecoder eine Lok nicht ordentlich fahren lassen, empfiehlt es sich, die automatische Motoreinmessung zu verwenden. Setzen Sie CV10 auf den Wert 5. Ändern Sie danach CV54 auf 0. Verlassen Sie das Programmiermenü und betätigen für die jeweilige Lok die Taste F1. Die Lok wird nun für 2-3 Sekunden mit Vollgas (!) in die zuletzt angewählte Fahrtrichtung losfahren und dabei die Kennwerte des Motors ermitteln.

Bitte beachten Sie, dass dies auf einem geraden Gleisabschnitt erfolgen sollte. Sollte bei der automatischen Einmessung das Ergebnis nicht zufriedenstellend sein, kann man mit einem Trick die Einmessung etwas manipulieren. Lassen Sie den Zug während der Messung eine leichte Steigung hinauf oder hinab fahren. Der Decoder wird natürlich andere Motorkennwerte ermitteln und demenstprechend die Motorregelung anders einstellen.

Troubleshooting
Natürlich gibt es auch hartnäckige Loks, die sich mit den oben genannten Tipps nicht zu guten Fahreigenschaften überreden lassen. Dazu gibt es noch weitere Möglichkeiten die Motorsteuerung zu beeinflussen, welche aber nur in Härtefallen probiert werden sollten.

Bitte beachten Sie: Wenn folgende Einstellungen vorgenommen werden hat dies Einfluss auf die weiter oben genannten Einstellungen. Hier steigen wir etwas tiefer in die Materie ein, wobei sich nun wirklich jede Änderung auf andere Einstellungen auswirkt oder diese entsprechend beeinflusst.

#56121 / #56123:

Möglichkeit 1: Einstellung der CV29 bzgl. Fahrstufen oder Kennlinie des Motors ändern.
Soll bspw. die Kennlinie verwendet werden, muss auf den bestehenden Wert der CV29 der Wert 16 hinzu addiert werden. Bsp: Cv29=6 ohne Kennlinie / CV29=22 mit Kennlinie

Möglichkeit 2: Einstellung der CV49 bzgl. Motorregelung ändern; Soll bspw. die Motorregelung deaktiviert werde, so wird auf den bestehenden Wert der CV49 eine 1 hinzu addiert. Bsp: CV49=32 mit Motorregelung / CV49=31 ohne Motorregelung

Möglichkeit 3: Änderungen an den CV's 54, 55, 56 und 57 versuchen. Hinweis: Passende Werte zu finden kann hier sehr sehr schwer werden, da sich CV54 bis 57 direkt gegenseitig beeinflussen.
Falls Sie hier etwas ändern, tun Sie dies bitte nur in kleinen Schritten. Nach jeder Änderung sollte das Ergebnis getestet werden, bevor man weiter macht.

#46121 / #56122:

Möglichkeit 1: Änderung der CV49 - soll bspw. die Motorregelung deaktiviert werden, so muss zum bestehenden CV-Wert eine 1 hinzu addiert werden. Bspw: CV49=0 mit Motorregelung / CV49=1 ohne Motorregelung

Möglichkeit 2: Änderung der Einstellungen in CV54



Die technische Hotline kann auch weitere Hilfestellungen geben.

Function Mapping - Funktionstasten der Zentrale und Ausgänge an der Lokomotive

In der digitalen Welt gibt es so einige schleierhafte Begriffe. Einer von diesen ist das sogenannte "Function Mapping". Doch was ist das?

Hier müssen wir kurz etwas ausholen:

1.) es gibt eine Digitalzentrale, und diese hat Funktionstasten
2.) es gibt einen Lokdecoder*, der einer Funktionstaste (bzw. der Information der Zentrale, die er erhält), einen Schaltausgang zuordnet
3.) und es gibt den physikalischen Ausgang der Lokomotive, wie bspw. Beleuchtungen oder angeschlossene elektrische Kupplungen, die über die Schnittstelle mit dem Decoder verbunden sind
*zur Vereinfachung der Thematik werden hier nur Lokdecoder ohne Sound betrachtet

Grundlegend hat eine Funktionstaste eigentlich mit einem Ausgang an der Lokomotive gar nichts zu tun.
Welche Taste welchen physikalischen Ausgang schaltet ist im Decoder abgespeichert, mit Hilfe von CV-Werten.

Der Begriff "Function Mapping" heißt übersetzt so viel wie "Funktionstastenzuordnung".
Am deutschen Begriff lässt sich dann schon besser erahnen, um was es sich handelt.

Was kann ich mit dem Function Mapping tun?
Sie können jeder Funktionstaste Ihrer Digitalzentrale mit Hilfe des Lokdecoders eine Schaltfunktion zuordnen.
Ist bspw. der Taste F9 die Führerstandsbeleuchtung zugeordnet, so können Sie mit Hilfe des Function Mappings entweder F9 mit einer anderen Schaltfunktion versehen, bspw. einer Maschinenraumbeleuchtung, oder Sie setzen die Führerstandsbeleuchtung auf eine andere Funktionstaste.

Was muss ich tun, um das Function Mapping zu ändern?
Dies ist abhängig vom Decoderhersteller sowie vom jeweiligen Decodertyp.
Decoder, die nur wenige Schaltfunktionen an der Lokomotive realisieren können (d.h. Decoder mit wenig Sonderfunktionsausgängen), haben oft ein sehr einfaches Mapping mit wenigen CV-Werten und Einstellungsmöglichkeiten oder können eventuell gar nicht umgestellt werden.
Andere Decoder wiederum können sehr komplexe Einstellungen bedingen.

Bitte prüfen Sie die entsprechenden Decoderanleitungen, bzw. deren CV-Tabellen, bevor Sie irgendwelche Veränderungen vornehmen.
Über unsere Hotline bekommen Sie natürlich auch jederzeit entsprechende Hilfestellungen.

Beispiel 1 / "einfaches Mapping ohne Bedigungen":
Decoder 56121 - Function Mapping ist bis F12 möglich
Das heißt für diesen Decoder, er kann die Informationen der Funktionstasten bis F12 auf entsprechende Funktionen "mappen". Zu diesen Funktionen gehören natürlich auch sogenannte Logikfunktionen wie der Rangiergang oder die Anfahr- und Bremsverzögerung (ein/aus).
Anhand der CV-Tabelle kann man das grundlegende Prinzip erkennen. Es gibt eine CV, die für die jeweilige Funktionstaste steht. Der Wert, der in dieser CV eingetragen ist, ordnet dieser Funktionstaste dann eine enstprechende Funktion zu.
CV 36 trägt bspw. den Wert 8.
Der Wert "8" steht laut Tabelle für "Sonderfunktionsausgang A2".

Soll jetzt der Sonderfunktionsausgang A2 bspw. mit Hilfe von F10 geschalten werden, so müsste folgendes getan werden:
CV36 auf 0 setzen - es wird nun mit der Taste F2 keine Funktion mehr ausgelöst
Jetzt sucht man die CV für die Taste F10. Das ist die CV 44, die momentan noch auf "0" gesetzt ist.
Ändert man den Wert von CV44 nun auf "8", so wird die Taste F10 den Sonderfunktionsausgang A2 schalten.

Beispiel 2 / "komplexes Mapping mit Bedingungen":
Decoder 56123 - Function Mapping mit Bedingungen bis F28 möglich
Dieser Decoder kann zusätzlich noch mit sogenannten "Schaltbedingungen" versehen werden.
Ist beispielsweise der Funktionstaste F18 der Sonderfunktionsausgang A5 zugeordnet, so könnten weitere Bedingungen hinzugefügt werden, wie bspw.:
 - Ausgang schaltet nur wenn Lok steht
 - Ausgang schaltet nur in Abhängigkeit von der Fahrtrichtung
 - Ausgang schaltet nicht, wenn anderer Ausgang an (oder aus) ist

Da dies jedoch mit sehr vielen CV-Werten verbunden ist, wird das Ganze natürlich schon etwas schwieriger und undurchsichtiger.
Hierfür haben wir zur Erleichterung die sogenannte "56123 Mapping Tabelle". In dieser setzen Sie einfach die Kreuze für die gewünschten Funktionen und am Ende der Zeile wird der einzutragende CV-Wert angezeigt.
Je mehr Bedingungen hinzugefügt werden, um so mehr CV's müssen geändert werden.

Was bringt mir das Function Mapping dann überhaupt?!
Das Function Mapping spielt dann eine wichtige Rolle, wenn bspw. Lokdecoder anderer Hersteller eingesetzt werden oder Decoder zwischen verschiedenen Lokomotiven getauscht werden.
Da NEM-Norm gibt nur exakt vor, wie die Funktionsausgänge bis A2 zu belegen sind. Alle weiteren Funktionsausgänge bis hin zu A7 können individuell, abhängig vom Lokmodell, belegt werden.
Da es hier keinen einheitlichen Standard mehr gibt müssen Standarddecoder natürlich darauf angepasst werden.
Das Gleiche gilt bei solchen Decodern natürlich auch für die Fahreigenschaften, dazu finden Sie aber in anderer Stelle im FAQ Bereich weiterführende Informationen.

Wenn Sie vor haben einen Fremddecoder einzusetzen und möchten wissen, wie die Schnittstelle Ihres Lokmodells belegt ist, so finden Sie eine Übersicht dazu unter PluX22 Schnittstellenbelegung.xls


H0


Informationen zur PIKO Digi 1

Das erste Element bei den Basis-Elementen stellt dabei die PIKO Digi 1 dar. Sie ist das digitale Steuerungsgerät für die PIKO Modelleisenbahn basierend auf dem DCC-Standard. Die PIKO Digi 1 übernimmt die Steuerung von Loks und anderen Elementen der Modellbahnanlage. Dabei können in der ersten Ausbaustufe 2 - 3 Lokomotiven gleichzeitig gefahren werden, da der im Start-Set zusammen mit der PIKO Digi 1 gelieferte Netzadapter nur eine Leistung für den Betrieb von 2 - 3 Lokomotiven bietet.

Die Funktionen
Die PIKO Digi 1 besteht aus einem Leistungsteil, der Steuerungszentrale. Diese wird mittels eines Netzadapters an das Stromnetz angeschlossen und von dort mit Strom versorgt. Gleichzeitig wird die PIKO Digi1 mit den Gleisen verbunden und gibt über diese Verbindung die Befehle an die Lokomotiven weiter.

Die Steuerung der Lokomotiven selbst erfolgt ausschließlich über die Infrarot-Fernbedienung, die so genannte PIKO Digi-Fern. Diese sendet die Befehle an die PIKO Digi 1, die diese dann wiederum über die Gleise an die Lokomotiven schickt.

Also: Die Steuerung läuft von der PIKO Digi-Fern über die PIKO Digi 1 zu den Gleisen und von dort zur Lok an den Decoder. Der sagt dann dem Motor: fahr schneller oder langsamer.

 



Digi 1 Zeichnung

Bitte beachten Sie, dass die PIKO Digi-Fern ausschließlich für Innenräume geeignet ist und bei günstigen Bedingungen maximal bis zu einer Reichweite von ca. 10 m arbeitet.

Mit der PIKO Digi-Fern und der PIKO Digi 1 können maximal bis zu 127 Lokomotiven auf einer Digitalanlage angewählt und ihre Fahrtrichtungen und Geschwindigkeiten sowie ihre Sonderfunktionen gesteuert werden. Darüber hinaus können mit den beiden Geräten auch noch Weichen, Signale oder andere Geräte, so genannte Magnetartikel geschaltet werden und davon bis zu 256.

Damit die PIKO Digi 1 noch vielfältiger einsetzbar ist, hat das Steuerungssystem 4 Übertragungskanäle, die auf der PIKO Digi-Fern mit den Tasten A, B, C und D gekennzeichnet sind. Auf jeden dieser Übertragungskanäle können Sie z.B. die Adresse einer Lok legen und diese dann bei Aufruf dieses Übertragungskanals steuern. Zudem können Sie parallel zur Lok noch vier Magnetartikel auf den gleichen Übertragungskanal zuschalten.

Wird also z.B. auf Kanal A die Lok mit der Adresse 15 gesteuert und die Magnetartikel 1 bis 4 geschaltet, so kann mit Hilfe von Kanal B die Lok 20 gesteuert und die Magnetartikel 13 bis 16 geschaltet werden.

Mittels dieser vier Übertragungskanäle kann der Modellbahner schnell von einer zu einer anderen Lok umschalten. Und es kann sogar noch weiter gehen: Haben Sie mehrere PIKO Digi-Fern-Bedienungen und benutzen diese gleichzeitig (bis zu 4 Stück), so kann jeder PIKO Modellbahn-Fahrer über jeweils einen der vier Übertragungskanäle seine eigene Lok steuern, ohne die Lokomotiven der anderen PIKO Modellbahn-Fahrer zu beeinflussen.
                   
Anschluss und Handhabung
Das Steckernetzteil (Netzadapter) (siehe 1) wird über den kleinen Stecker (siehe 2) mit der in der PIKO Digi 1 eingebauten Buchse verbunden. Die beiden Anschlusskabel, die am Boden der PIKO Digi 1 mit "A" bezeichnet sind, werden zunächst in dem Anschluss-Clip (siehe 3) über ein Drücken der Tasten (siehe 4) befestigt und wie folgt mit den Gleisen verbunden:

Stecken Sie nunmehr den Anschluss-Clip (siehe 3) in das Gleis G 231 (siehe 5) (nur dieses Gleis hat Schlitze zwischen Schwelle 5 und 7 für den Clip). Stecken Sie nun den Adapter (siehe 1) in die Steckdose.

 


Digi 1 Anschluss

 


Digi 1 Anschluss farbig

 

Achtung: Sofern ein nicht dem digitalen Start-Set beiliegender Anschluss-Clip eingesetzt wird (als Einzelartikel trägt dieser Anschluss-Clip die PIKO # 55270), muss der im Anschluss-Clip vorhandene Kondensator (EMV-Entstörelement) entfernt werden. Bleibt der Kondensator im Anschluss-Clip, eliminiert er die hochfrequenten Steuerungsimpulse und  - nichts funktioniert mehr! Den Anschluss-Clip für Digitalanlagen (ohne EMV-Entstörelement) gibt es unter der PIKO # 55275. Als Unterscheidungsmerkmal ist er in schwarz gehalten.

Als nächstes müssen bei der PIKO Digi-Fern die Batterien wie vorgeschrieben in das Batteriefach auf der Rückseite eingelegt werden.
Verwendbar sind Batterien vom Typ: LR03-AAA-1,5 V.

Nun wird die PIKO Digi 1 mit dem beiliegenden Klebepunkt auf der Unterseite versehen und so an der Modellbahnanlage angebracht, dass mit der PIKO Digi-Fern immer auf die PIKO Digi 1 "gezielt" werden kann. Der Bereich zwischen PIKO Digi-Fern und PIKO Digi 1 muss also frei von Hindernissen sein. Da die PIKO Digi-Fern mit Infrarot-Licht funktioniert, muss die PIKO Digi-Fern immer die PIKO Digi 1 "sehen" können. Nur dann ist ein störungsfreier Betrieb möglich.

Aus diesem Grund sollte im Betrieb die PIKO Digi-Fern immer in Richtung der PIKO Digi 1 gehalten werden und nicht auf die zu steuernde Lok.

Die rote Kontroll-LED unter der durchsichtigen Kuppel der PIKO Digi 1 blinkt auf, wenn der Empfänger das Infrarot-Signal der PIKO Digi-Fern empfangen hat.

 

Produktbild Digi 1

Informationen zur PIKO Digi 2

Will man seine Anlage ausbauen und mehr als 2 Loks gleichzeitig fahren lassen, dann kann die PIKO Digi 1 mit der PIKO Digi 2 ergänzt werden.

Maximal fahrbare Lokomotiven
Wie bereits beschrieben, können mit der PIKO Digi 1 bis zu 127 Lokomotiven gesteuert werden. D. h. aber nicht, dass man mit dem Netzadapter, der zusammen mit der PIKO Digi 1 geliefert wird, 127 Loks gleichzeitig fahren lassen kann. Da jede Lokomotive eine bestimmte Stromaufnahme hat, je nach Typ unserer Hobby-Loks zwischen 300 mA bis 400 mA, manche Loks unter Leistung (also wenn sie viele Wagen ziehen) sogar noch viel mehr, können mit dem Netzadapter nur so viele Loks gefahren werden, wie dieser Leistung erbringt. Stellt man mehr Loks auf die Gleise, dann ziehen die Loks soviel Strom, dass es passieren kann, das der vorhandene Netzadapter überlastet wird und einfach abschaltet. Das ist wie ein Kurzschluss.
Will man auf der Anlage mehr Loks fahren lassen, dann muss man weitere Netzadapter als zusätzliche Stromversorgung anschließen, so genannte "Booster". Diese können dann über die PIKO Digi 2 mit der PIKO Digi 1 verbunden werden (Eingang auf der Unterseite mit "A" bezeichnet) und leiten den Strom in einen von der PIKO Digi 1 getrennten Gleisabschnitt.

 

Digi 2 Zeichnung1

Die Gleisabschnitte müssen voneinander getrennt sein, sonst klappt das mit der zusätzlichen Stromversorgung nicht. Da die PIKO Digi 2 mit der PIKO Digi 1 verbunden ist, sendet die PIKO Digi 1 ihre Befehle über die PIKO Digi 2 an den "neuen" Gleisabschnitt und steuert auch dort die Loks. Maximal können bis zu 10 PIKO Digi 2 an die PIKO Digi 1 angeschlossen werden.

 

Digi 2 Zeichnung2

 

Produktbild Digi 2

Informationen zur PIKO Digi-Fern

Über die PIKO Digi-Fern sind folgende Funktionen schaltbar:

 

  • 4 Übertragungskanäle zur Steuerung von 4 Lokomotiven und 4 Gruppen von je 4 Magnetartikeln
  • Loksteuerung mit Lokadressen zwischen 0 - 127
  • Steuerung der Geschwindigkeit
  • Auswahl der Fahrtrichtung
  • Ein- und Ausschalten der Lokbeleuchtung
  • Schalten der Sonderfunktionen f1 bis f8
  • Steuerung von Magnetartikeln mit Adressen von 1 - 256
  • Lokdecoder-Programmierung

 

Technische Daten :

Datenformat: DCC mit 28 Lokfahrstufen

Lokadressen: 1 - 127

Loksonderfunktionen: Licht und f1 - f8

Magnetartikeladressen: (Weichen, Signale usw.) 1 - 256

Refreshzyklus: 12 Lokomotiven
(Refreshzyklus: Wenn eine Lok eine Stromunterbrechung von mehr als einer Sekunde erfährt, schaltet der Decoder auf Stopp.
Da dies auf einer Anlage häufig passiert, müssen die Informationen von der Steuerungszentrale laufend wiederholend an die
Loks gesendet werden (refresh = erneuern). Die PIKO Digi 1 "refresht" maximal 12 Loks. Laufen mehr Loks auf der Anlage, kann es sein, dass eine solche 13. Lok plötzlich stehen bleibt, da sie nicht mehr "refresht" wird. Dann muss sie neu angesteuert werden und neue Befehle erhalten.)


Eingangsspannung: von 12 V ~ bis 16 V ~

Ausgangsstrom: max. 1,8 A bei jeder Digi 1 und Digi 2

Leistungsaufnahme: max. 28 VA

 

 

Produktbild Digi-Fern

Fahren einer Lok ohne Digital-Decoder mit der PIKO Digi 1

Die Steuerungszentrale PIKO Digi 1 ist in der Lage eine analoge Lok auf dem Digitalkreis über die Adresse 0 zu steuern. Also kann man mit der Fernbedienung und der PIKO Digi 1 eine analoge Lok, d.h. eine Lok ohne Digitaldecoder im Digitalkreis steuern.

Damit hat der PIKO Digital-Einsteiger die Möglichkeit, auch Loks fahren zu lassen, die noch nicht mit einem Digital-Decoder ausgestattet sind.

Aber Achtung / Warnung:
Werden mit der PIKO Digi 1 im Digitalbetrieb konventionelle Lokomotiven ohne Decoder gesteuert, so erzeugen diese Loks einen leisen bzw. lauten Summton, weil der Motor ständig von einem hochfrequenten Strom durchflossen wird.

Dieser Strom zerstört einige Motoren, z. B. Glockenankermotoren (Faulhaber, Escape, usw.) und kleine N-Motoren. Diese Motoren dürfen nur über einen Digitaldecoder gesteuert auf Digitalanlagen eingesetzt werden.

Bitte beachten Sie weiterhin:
Die PIKO Digi-Power-Box (PPB) ist nicht in der Lage eine analoge Lok im Digitalkreis zu steuern. Die Adresse 0 existiert nicht. Also kann man mit der Fernbedienung PIKO Digi-Fern und der PPB keine analoge Lok steuern. Dies geht nur mit der PIKO Digi 1.

Ja und jetzt nur was für technisch Interessierte, jetzt geht's kräftig ins Detail. Ist für die Bedienung nicht wichtig!!

Prima, dass ich eine analoge Lok fahren lassen kann. Und wie steuere ich jetzt die Geschwindigkeit ?

Über die Digi-Fern! Genauso wie eine Lok mit Decoder, aber nur die Geschwindigkeit und die Fahrtrichtung. Sie hat keine Lichtsteuerung und keine Sonderfunktionen.

Und wie funktioniert das technisch?
Und technisch, wie bekommt diese Lok hohe und niedrige Spannung für den über die Schienen direkt angespeisten Motor?Da muss doch eine Gleichspannung von ca. 2-14 V an die Schienen angelegt werden, sonst kann ich den Motor nicht regeln. Und was sagen dann die anderen Loks?


Das DCC-Datenformat besteht aus symmetrischen Rechteckimpulsen. Da symmetrische Rechteckimpulse im zeitlichen Mittel einen genauso großen positiven Spannungsanteil haben, wie einen negativen ist der Spannungsmittelwert dieser Wechselspannung gleich Null.

Der Gleichstrommotor sieht dies also als eine reine Wechselspannung an und erkennt keinen Gleichanteil und dreht sich damit nicht.

Wird jetzt über die Adresse 0 die Geschwindigkeit der analogen Lok vergrößert, so werden die symmetrischen Rechteckimpulse zu unsymmetrischen Rechteckimpulsen. Je nach Fahrtrichtung werden die positiven oder die negativen Anteile zeitlich verlängert. Daraus ergibt sich im zeitlichen Mittel ein positiver oder negativer Gleichanteil, der dann den Gleichstrommotor in die eine oder andere Richtung bewegt.

Beispiel:

Symmetrisches Rechteck

Rechteck mit positivem Mittelwert

Rechteck mit negativem Mittelwert

Sendet die Zentrale ein symmetrisches Rechteck und der Motor steht, so wird der Motor immer noch von einem Wechselstrom durchflossen. Dadurch kann sich der Motor erwärmen und er macht Geräusche. Manche Motoren mögen es gar nicht, wenn sie im Stand von einem Wechselstrom durchflossen werden und werden zerstört (z. B. Faulhaber-Motoren).

Ganz einfach, wenn man's verstanden hat, nicht wahr?

Probleme beim Betrieb von PIKO Wechselstrom Lokomotiven im Märklin* Delta System

Sollte die PIKO Wechselstromlokomotive nicht auf ihrem Delta System fahren, prüfen Sie bitte, ob Sie eine Lokomotive mit einem lastgeregelten Multiprotokolldecoder haben. Diese Information erhalten Sie aus der Decoderbeschreibung, die dem Modell beiliegt.

Diese Decoder sind werkseitig mit der Adresse 03 voreingestellt.

Die Adresse ist bei dem Märklin* Delta System nicht vorhanden.

Das System kann lediglich die Adressen 24, 60, 72 und 78 erkennen und verarbeiten.

Dabei sind folgende Adressen den Symbolen auf dem Delta Fahrregler zugeordnet

Symbol Elektrolok – Adresse 24
Symbol Schienenbus – Adresse 60
Symbol Diesellok – Adresse 72
Symbol Dampflok – Adresse 78

Eine Umprogrammierung des Decoders auf eine dieser Adressen ist nur mit einer digitalen Zentrale (z.B. PIKO SmartControl, PIKO Power Box, Intellibox, Central Unit, Mobile Station, Central Station) möglich. Das Delta System kann diese Umprogrammierung nicht.

Sollten Sie nicht über eine solche Zentrale verfügen, wenden Sie sich bitte an einen Händler in Ihrer Nähe.

Dieses Vorgehen gilt auch bei den PIKO Multiprotokoll Decodern #56121 und #56122.

* Märklin ist ein eingetragenes Warenzeichen der Gebr. Märklin & Cie. GmbH, Göppingen

Abhilfe bei Problemen mit Märklin* Digitalzentralen

Da in letzter Zeit bei einigen Kunden mit Märklin* – Digitalzentralen (speziell der Central Station) ein Problem mit scheinbar unkontrolliert losfahrenden Triebfahrzeugen auftritt, baten wir unsere Decoderhersteller um eine diesbezügliche Analyse. Hier das entsprechende Ergebnis:

„Wird die Central Station (CS) mit nur einer Motorola Lok betrieben, und diese Lok angehalten sowie das Licht ausgeschaltet, so wird nach kurzer Zeit das komplette Motorola - Protokoll von der Schiene genommen. Es bleibt lediglich das MFX - Protokoll auf der Schiene. Dieses Protokoll beinhaltet längere Austastlücken, die der Multiprotokoll - Decoder (DCC / Motorola - digital sowie DC / AC – analog) als analoge Fahrspannung bewertet. Eine Analogerkennung geschieht nicht sofort, da der Decoder die Zeit der Austastlücken aufaddiert und das Additionsregister nicht wieder, durch ein gültiges Motorola oder DCC Datenpaket, das ja auf der Schiene der CS fehlt, gelöscht wird.

Andere Digitalzentralen, so auch die 6021 oder die IntelliBox, senden in einem solchen Fall, also dem Fall das keine Lok eines bestimmten Datenformats mit Daten versorgt werden muss, ein so genanntes "Idle-Signal" aus. Dies ist ein Datenpaket, das keine Adresse und keine Daten enthält, aber jedem vorhandenen Digitaldecoder eines bestimmten Formats sagt, dass er sich in einer Digitalumgebung befindet und nicht auf Analog umschalten darf.

Abhilfe kann man dadurch schaffen, dass man entweder immer eine Motorola Lok mit Licht an der CS aufruft - z.B. auch eine Lok die nicht wirklich auf der Anlage vorhanden ist - oder man schaltet die automatische Analogerkennung des Decoders ab.“

Möglicherweise tritt dieser Fall auch in Verbindung mit anderen, neueren Märklin* – Stationen (z.B. Mobile Station) auf – eventuell auch noch abhängig vom jeweiligen Softwarestand dieser Zentralen.

* Märklin ist ein eingetragenes Warenzeichen der Gebr. Märklin & Cie. GmbH, Göppingen

Programmierung einer neuen Lok- Adresse mit der Märklin* Mobile Station

Werkseitig ist der Decoder bei PIKO Lokomotiven auf die Adresse 03 eingestellt. Um die Adresse mit einer Märklin* Mobile Station zu ändern, gehen Sie wie folgt vor:

1. Legen Sie bitte im Adressspeicher der Mobile Station die Lokadressen 01, Lokadresse mit aktueller Decoder Adresse
    und Lokadresse mit neuer Decoder Adresse an.

2. Rufen Sie dann aus dem Adressspeicher die aktuelle Lokadresse auf und schalten das Licht ein.

3. Wechseln Sie 5 bis 8 mal die Fahrtrichtung bis die Beleuchtung blinkt.

4. Rufen Sie Lokadresse 01 auf.

5. Wechseln Sie erneut einmal die Fahrtrichtung (2x den roten Drehregler drücken), die Beleuchtung blinkt 4mal schnell.

6. Rufen Sie dann aus dem Adressspeicher die neue Lokadresse auf und wechseln einmal die Fahrtrichtung
    (2x den roten Drehregler drücken), die Beleuchtung blinkt 4mal langsam.

7. Schalten Sie danach die Gleisspannung (STOP-Taste) ab.

8. Der Decoder ist nach dem Wiedereinschalten auf die neue Lokadresse programmiert.

* Märklin ist ein eingetragenes Warenzeichen der Gebr. Märklin & Cie. GmbH, Göppingen

PluX22 Decoder #56123 Mapping für Motorolazentralen (F1 bis F4 / F8)

Kunden mit Motorolazentralen, die nur F1 bis F4 (bzw. bis F8) bedienen können, finden hier eine entsprechend vorbereitete Mapping-Tabelle (.xls Format)

Übertragen Sie die entsprechenden CV-Werte vollständig auf Ihren Decoder.

Die Belegung ist dabei wie folgt:

F1 und F2 schalten die Zugschlussbeleuchtungen (rot)

F3 schaltet den Rangiergang

F4 schaltet die Anfahr- und Bremsverzögerung

F5 bis F8 belegen die Funktionsausgänge A3 bis A6.

PluX22 Decoder #56123 Mapping für G6 / Motorola (F0 bis F7)

Um beim Betrieb mit Motorolazentralen, welche nur bis F7 schalten können, möglichst viele Funktionen der G6 nutzen zu können, finden Sie bitte folgende CV-Tabelle




Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass derart "viele" CVs umgeschrieben werden müssen. Aber da es sich um Sondereinstellungen handelt, welche vom Standard abweichen, bitten wir, die zu verzeihen. Der Spielspaß wird Sie dafür entschädigen!

Vorgehensweise:
Spalte A sind jeweils CVs mit der Endung "7"
Spalte B sind jeweils CVs mit der Endung "8"
Spalte C sind jeweils CVs mit der Endung "9"
usw.

In der dahinter stehenden horizontalen Zeile sind jeweils die CV-Bereiche angegeben.

Schreiben Sie die CVs 257 bis 396 entsprechend der Tabelle bzw. dem Schaublatt neu.

ACHTUNG: Die Nullen müssen auch mit geschrieben werden!

Die Funktionsbelegung ist dann wie folgt:
F0 - Beleuchtung, fahrtrichtungsabhängig weiss/rot
F1 - Beleuchtung "nur Zugbetrieb", rot aus, mit Fahrtrichtung wechselnd
F2 - Beleuchtung "nur Schubbetrieb", weiss aus, mit Fahrtrichtung wechselnd
F3 - Rangiergang + vorne und hinten 3-Licht Rangiersignal, rot automatisch aus
F4 - ABV
F5 - Führerstandsbeleuchtung (Ausgang A5)
F6 - Funktion "Parken", nur im Stand aktivierbar, vorne und hinten rote Beleuchtung an; übergeht F0 und andere Lichtfunktionen; (Ausgänge A1/A2)
F7 - Fernlicht, in Fahrtrichtung, mit Fahrtrichtung automatisch wechselnd; falls vorhanden (versionsabhängig); (Ausgänge A3/A4)

Hier finden Sie die vollständige Mapping-Tabelle im xlsx-Format

Mit den Funktionsausgängen A6 und A7 könnten noch weitere Rangierbeleuchtungen geschalten werden, diese sind aber beim angefügten Beispiel nicht belegt.

Zusatzinfo für den Decoder 56123:
Die optimalen Motor-CVs für die G6 sind:
CV2 = 7
CV5 = 40
CV6 = 20
CV49 = 32
CV52 = 2

Über unsere technische Hotline können Sie gerne weitere Tipps zum Function Mapping des Decoders erhalten.

Plux22 Decoder #56123 Mapping für G6 / spezielle Lichtfunktionen wie in den Soundprojekten umsetzen (Zentralen bis F28 nötig)

Auf mehrfachen Wunsch haben wir eine Mapping-Tabelle vorbereitet, die die speziellen Lichtfunktionen der G6 (wie in unseren Soundprojekten 56364/56380) nachstellt.

Die Funktionsbelegung ist dann wie folgt:
F0 - schaltet die Zugbeleuchtung weiß/rot
F1 - leer
F2 - leer
F3 - leer
F4 - Führerstandsbeleuchtung (Ausgang A5)
F5 - leer
F6 - Rangiergang + Rangierbeleuchtung 1 (beide Seiten Dreilicht-Spitzensignal weiß an, übergeht F0; Ausgänge F0r/Fof)
F7 - Funktion Parken (nur im Stand; beide Seiten rote Beleuchtung an; übergeht F0; Ausgänge A1+A2)
F8 - leer
F9 - leer
F10 - leer
F11 - Rangiergang 2 + Rangierbeleuchtung 2 (je Seite eine weiße Lampe an; Ausgang A6)
F12 - Rangiergang 3 + Rangierbeleuchtung 3 (je Seite eine weiße Lampe an / gegenüber wie F11; Ausgang A7)
F13 - leer
F14 - leer
F15 - leer
F16 - leer
F17 - Zugbeleuchtung: Lok zieht (nur weiß an; übergeht F0)
F18 - Zugbeleuchtung: Lok schiebt (nur rot an; übergeht F0)
F19 - Fernlicht vorne hinten, fahrtrichtungsabhängig wechselnd, separat schaltbar (versionsabhängig; Ausgänge A3/A4)
F20 - leer
F21 - Anfahr und Bremsverzögerung deaktivieren
F22 bis F28 leer

Um das entsprechend umzusetzen, müssen die CVs 257 bis 396 neu geschrieben werden.
Der zusätzliche Spielspaß wird das aber entschädigen!

Folgende CV-Werte sind einzutragen:



Vorgehensweise:
Spalte A sind jeweils CV's mit der Endung "7"
Spalte B sind jeweils CV's mit der Endung "8"
Spalte C sind jeweils CV's mit der Endung "9"
usw.

In der dahinter stehenden horizontalen Zeile sind jeweils die CV-Bereiche angegeben.

ACHTUNG: Die Nullen müssen auch mit geschrieben werden!

Hier finden Sie die vollständige Mapping-Tabelle im xlsx-Format

Zusatzinfo für den Decoder 56123:
Die optimalen Motor-CVs für die G6 sind:
CV2 = 7
CV5 = 40
CV6 = 20
CV49 = 32
CV52 = 2

Über unsere technische Hotline können Sie gerne weitere Tipps zum Function Mapping des Decoders erhalten.

G


Kann ich analoge PIKO G Triebfahrzeuge über die Digitaladresse 0 auf einer Digitalanlage betreiben?

Bitte beachten Sie, dass Ihre Lok im Auslieferungszustand keinen Digitaldecoder besitzt.
Ein Analogbetrieb auf Digitalanlagen ist nicht vorgesehen und führt zu Fehlfunktionen.Für den Digitalbetrieb benötigen Sie daher einen geeigneten Lokdecoder.

Lok-Sounddecoder


Wie ändere ich die Lautstärke bei PIKO Lokomotiven mit Sound

Üblicherweise werden alle PIKO Lokomotiven mit Sound auf die maximale Lautstärke eingestellt. Falls Sie diese reduzieren möchten, finden Sie bitte zuerst heraus welchen Sounddecoder Ihre Lokomotive verwendet.

1) LokSound Decoder der Fima ESU
Falls Sie einen LokSound-Decoder der Firma ESU verwenden kann die Gesamtlautstärke über die CV63 geändert werden. Dabei können Werte zwischen 0 (Minimum) und 192 (Maximum) eingestellt werden. Falls Sie die Lautstärke einzelner Sounds verändern möchten schauen Sie bitte in der Anleitung des jeweiligen Sounddecoders nach.

2) Sounddecoder-Module der Firma Uhlenbrock (SUSI)
Falls Sie einen Sounddecoder eingebaut haben der über eine SUS Schnittstelle angeschlossen ist handelt es sich um einen Sounddecoder der Firma Uhlenbrock. Hier kann die Gesamtlautstärke über die CV902 geändert werden. Es sind Werte zwischen 0 (Minimum) und 200 (Maximum) möglich. Eine Laustärkeänderung einzelner Sounds ist bei diesen Soundmodulen nicht möglich.

3) SoundTraxx Decoder für G-Modelle
Diese Decoder bieten die Möglichkeit, einerseits per CV-Einstellung die maximale Ausgabelautstärke zu ändern, sowie per analogen Drehregler die Ausgabelautstärke des Lautsprechers. Die Gesamtlaustärke an SoundTraxx-Decodern kann per CV128 geändert werden. Zusätzlich kann auch die Lautstärke der einzelnen Geräusche geändert werden. Um die entsprechenden CV's herauszufinden schauen Sie bitte in der entsprechenden Decoderanleitung nach.